

Für Immer.
In der zeitlosen Kulisse historischer Gutshöfe und unter dem schützenden Dach alter Alleen, dort, wo das Herzklopfen zweier Menschen den Takt vorgibt, findet das Versprechen der Treue seine visuelle Antwort. Es ist kein lautes Spektakel, sondern das sanfte Rascheln von Seide auf Kopfsteinpflaster, das kaum hörbare Ja-Wort im Wind und das warme Leuchten in den Augen der Gäste.
Diese Fotoreihe ist eine Hommage an die Magie des Augenblicks und die tiefe Verbundenheit zwischen zwei Seelen inmitten der herben Schönheit Westfalens.
Jedes Bild fängt eine Facette der puren Emotion ein. Das Herzklopfen kurz vor dem First Look, wenn die Erwartung die Luft elektrisiert. Das befreite Lachen beim Auszug, wenn die Anspannung der Freude weicht und die Welt für einen Moment stillzustehen scheint. Und die leisen Details – die verschlungenen Hände unter der Tafel, der Glanz der Ringe im sanften Abendlicht –, die erst in der Summe die ganze Geschichte eines gemeinsamen Lebensanfangs erzählen.
Für Immer lädt dazu ein, die Liebe nicht nur als Ereignis, sondern als tief empfundenes Gefühl zu betrachten. Es ist ein Aufruf zum Innehalten, eine Einladung, die Welt durch das Prisma der Zuneigung zu sehen. Hier, wo Tradition auf Moderne trifft, verschmelzen die individuellen Geschichten des Paares mit der zeitlosen Ästhetik des Augenblicks. Ein Echo, das uns daran erinnert, dass die größten Versprechen oft ohne Worte gegeben werden, man muss nur im richtigen Moment den Auslöser drücken.


Das Auge des Beobachters
In der Tradition eines achtsamen Ansatzes verstehe ich meine Hochzeitsfotografie nicht als bloße Inszenierung, sondern als respektvolles Innehalten. Mein Ziel ist es nicht, das Paar und seine Gäste in künstliche Posen oder einstudierte Gesten zu drängen. Stattdessen lasse ich mich auf den natürlichen Rhythmus des Tages und die individuelle Energie der Menschen ein und warte geduldig auf jene Momente, die sich aus der echten Emotion heraus ganz von selbst offenbaren.
Meine Aufnahmen entstehen aus der diskreten Distanz des Beobachters.
Ich fotografiere die Begegnungen so, wie sie mir widerfahren: unverfälscht, authentisch und ohne die Künstlichkeit einer erzwungenen Szenerie. Es geht mir nicht um das klinisch perfekte Hochglanzbild oder die kalkulierte Ästhetik eines Katalogs, sondern um die Ehrlichkeit des Augenblicks und die Würde des Erlebten.
Durch den bewussten Verzicht auf künstliche Komposition bleibt die Unmittelbarkeit der Gefühle spürbar. Diese Bilder sind visuelle Echos, die dazu einladen, eine Hochzeit nicht als bloßes Motiv oder starres Protokoll zu betrachten, sondern als lebendiges Geflecht aus Zuneigung, Freude und menschlicher Ursprünglichkeit.
Die Aufnahemen sind im Kreis Höxter entstanden.